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Informationen und Daten zur Baureihe 420/421
27.10.2017 +++ Meldungen

Köln

Der letzte Teenie unter den 420ern wird zum Twen!

420 486 Abn KOPLX 27.10.1997

Wie die Zeit vergeht: Vor nunmehr zwanzig Jahren wurde der letzte 420 von der Fahrzeugindustrie an die DB übergeben. 420 486 bekam am Montag den 27. Oktober 2017 die Abnahme im AW Opladen, nachdem er Tage zuvor als letzter seiner Baureihe die Werkstore von DUEWAG in Krefeld verlassen hatte. Zwar bildet 420 489 numerisch den Schlusspunkt von insgesamt 480 Einheiten der Baureihe 420, doch bekam dieser aus unbekannten Gründen den Vorzug einer etwas früheren Auslieferung, die bereits am 1. September 1997 stattfand. Beide Einheiten wurden, wie alle der jüngsten 420er des Jahres 1997, in Krefeld gefertigt. Warum 420 486 der jüngste Nachzügler werden durfte (oder musste) ist nicht bekannt, jedenfalls ließ man sich 1997 mit der Auslieferung der letzten Einheiten auffallend viel Zeit.

Auch wenn die Nähe seiner Geburtsstätte Krefeld und dem Abnahme-AW in Opladen zu seinem heutigen Heimat-Bw in Köln-Nippes eine stete Heimatverbundenheit des Fahrzeugs vermuten lassen könnte, so erzählt der bisherige Lebenslauf eine etwas andere Geschichte. Zunächst für nur eine Woche war 420 486 buchmäßig in Plochingen beheimatet. Tatsächlich soll das Fahrzeug auch in jener Woche dort aufgetaucht sein. Am Montag, den 3. November 1997 fand sich der Schwenktürer bereits in den Diensten der Münchner S-Bahn wieder.

Obwohl das verkehrsrote Zeitalter bereits ein Jahr zuvor bei der Deutschen Bahn AG angebrochen war, präsentierte sich der Neuling in der wesentlich dynamischer wirkenden Lackiervariante des "Produktdesigns S-Bahn" der Bundesbahn von 1986: Lichtgrau mit einem Fensterstreifen in Lachsorange und einem gelben Absatzstreifen darunter. Doch schon bald verbarg der Neubau-420 sein klassisches Livree weitgehend mit einer Ganzreklame für ein Sprudelwasser vor Alpenpanorama im Fototapeten-Stil. Ausgenommen von der Beklebung blieben die Fahrzeugenden.
Im August 2003, als das Fahrzeug in verkehrsrot umlackiert wurde, stand es immer noch in den Diensten der S-Bahn München. Zu einer Zeit als der Gesamtbestand der Baureihe schon stark dezimiert worden war und auch die letzte Einsatzlinie (S5) an die 423er kürzlich verloren gegangen war, konnte das Fahrzeug weiterhin im Alltagsbetrieb u.a. auch mit dem um 28 Jahre älteren 420 001 gekuppelt angetroffen werden. Erst im März 2004 verabschiedete sich der jüngste 420 aus dem ältesten Einsatzgebiet dieser Baureihe in Richtung Stuttgart. Fast exakt 10 Jahre lang blieb der jüngste Schwenktürer in Plochingen einer unter vielen, bzw. einer unter 90 Einheiten der 7./8. Bauserie. Auch ihn traf ab Sommer 2014 zeitweiser Stillstand, der seinerzeit vielen Stuttgarter 420er wiederfuhr.

Am 21. Februar 2015 führte ihn sein Weg wieder zurück in sein Geburtsland. Zunächst im Bw Düsseldorf-Außenbahnhof hinterstellt und dort wieder fit gemacht, kam er im Dezember des Jahre nach Köln um dort zum Fahrplanwechsel seinen Dienst auf der S12 aufzunehmen. Seitdem ist 420 486 emsig in Diensten der Kölner S-Bahn und fast (werk)täglich zwischen Horrem, Dom, Deutz, Hennef und Au anzutreffen.

Von dieser Stelle einen Herzlichen Glückwunsch zum 20ten!

Ein Bild aus diesen Tagen mit 420 486 bietet z.B. Martin Morkowsky::
» DSO-Sichtung 15.09. - Abend in Köln Hbf (m4B)



Düsseldorf

Mit dem voranschreitenden Umbauprogramm zum Brandschutz an den Fahrzeugen der Baureihe 422, konnte ab Ende August auf den betreffenden Linien wieder sukzessive zum Normalfahrplan zurückgehrt werden. Mit den modifizierten Einheiten dürfen wieder längere Tunnelstrecken befahren werden. Zunächst wurden diese Fahrzeuge auf die S4 konzentriert, hier war seit dem vergangenen Winter der durchgehende Betrieb bis zum Tunnelendbahnhof Dortmund-Lütgendortmund eingestellt worden. Als nächstes stand die Umstellung der S1 auf Normalbetrieb an. Der Notfahrplan auf dem Westteil der S1 endete in der Nacht von Sonntag auf Montag, 27./28.08.2017.

Noch am letzten Wochenende blieben je zwei Garnituren der Baureihe 420 (420 466 + 420 424 und 420 419 + 420 422) und x-Wagen-Wendezüge mit 143er zwischen Essen-Steele und Dortmund Hbf im Umlauf. Nach sechs Monaten "Vollbetrieb" und zuvor etwa drei Monaten vereinzelten Hilfseinsätzen haben sich die Düsseldorfer 420er wieder aus dem westlichen Ruhrgebiet verabschiedet.

Einsatztechnisch kehrt in Düsseldorf für den ET420 wieder das Schonprogramm mit kurzzeitigen HVZ-Einsätzen auf der S68 (sowie der östlichen S1 nach Solingen) zurück. Das die Düsseldorfer 420er imstande sind mehr zu leisten, konnte das Werk am Abstellbahnhof die vergangenen Monate aber eindrücklich beweisen.



München

Etwas schwerer tut sich da das Werk in München-Steinhausen seinen Bestand an 420er am Laufen zu halten. Das neue, erweiterte Einsatzkonzept das seit dem kleinen Fahrplanwechsel das Ziel verfolgt, Personal und Technik besser aufeinander einspielen lassen zu können, hat noch nicht den gewünschten Effekt erzielt. So ist im Grunde eine vollständige Ausfüllung aller vorgesehenen Umläufe mit ET420 so gut wie nie gegeben. Es ist zu jeder Zeit auf den entsprechenden Trassen mit ET423 in ET420-Plänen zu rechnen.

Weiterhin werden die Planleistungen auf der S4 und S20 am deutlichsten von der Baureihe 420 besetzt. Bei den HVZ-Einsätzen auf der S2 zwischen Dachau und Altomünster reicht es zumeist nur für eine der beiden Leistungen. Bei den S2-Einsätzen bleiben sowohl wochentags als auch am Wochenende die Einsätze mit 420 zuweilen vollständig aus. Die Wochenendpläne erlauben den Austausch der Fahrzeuge in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die 420 können also auch durchaus nur an einen der beiden Tage auf der S2 auftauchen und das auch nur auf einem oder doch auf beiden geplanten Umläufen.

Für die Wochenendeinsätze wurden alle Führerstände mit einfachen Zielschildern ausgestattet, die ins Fenster gestellt werden. Bislang ist das Aufspielen der neuen Ziele im FIS der Fahrzeuge noch nicht erfolgt. Für die Wochenendumläufe sind immer zwei Vollzüge geplant. Der Fahrplan wurde dahingehend geändert, dass zum Ausschwenken der Fahrzeuge am Ostbahnhof Leistungen der S6 bis Erding verlängert wurden, die der regulären S2 auf der Stammstrecke direkt nachfolgen. Den Wochenendplan hat Frederik Buchleitner auf seiner Webseite Tramreport veröffentlicht:
» Fahrplan - 420 auf der S2 (Wochenende) [PDF]

Eine Fahrplantabelle mit allen vorgesehenen 420er-Leistungen ist auch in dieser Darstellung erhältlich:
» Kursbuchtabelle 999.2 mit ET420 [PDF]

Bisherige Beobachtungen zeigten das hier erwähnte unstetige Auftauchen auf den geplanten Leistungen.


Ganz andere Beobachtungen konnte man am 17. September ganz woanders in der Republik machen: Die beiden Ex-Frankfurter 420 432 und 420 480 wurden an jenem Tag von ihrem Stillstands-Domizil an der Ostsee zurück auf das Festland gebracht. Kurz gesagt, es ging ohne eigenen Antrieb, gezogen von 139 558 von Railadventure von Mukran zum fernen AW in Nürnberg.

Dabei führte der Weg auch durch Greifswald, wie diese DSO-Sichtung zeigt:
» RADVE 139 558 mit 2x ET 420 in Greifswald von "KBS100"



16.07.2017 +++ Meldungen

München

Nach Jahren des Kahlschlags in den Reihen des 420er-Bestands ist doch schon bemerkenswert wenn man von einem absehbaren Zuwachs an ET420 im Betriebsdienst sprechen kann. Das ungeliebte Stillstandsmanagement wirkt da plötzlich Wunder und vermag zum Aufwärtstrend bei der Baureihe 420 zu helfen.
Jedenfalls war in Sachen Reaktivierung in den vergangenen Wochen einiges in Bewegung geraten im wörtlichen Sinne sogar.

Desweiteren ist die gemütliche Phase der Teilzeitarbeit nun auch für die Münchner 420er vorbei. Seit dem Wochenende des 24./25. Juni 2017 gehen Münchner Einheiten zu bislang ungewohnten Zeiten auf Fahrt und bereisen Strecken die einen 420 im Alltagseinsatz seit entweder einem oder gar beinahe 15 Jahren nicht mehr gesehen hatten.

Das erweiterte Betriebsprogramm sieht je zwei Planleistungen über das ganze Wochenende auf der gesamten S2 zwischen Petershausen/Altomünster und Markt Schwaben/Erding vor. Mit je zwei Vollzügen wird damit vier Einheiten und den Personal die Möglichkeit gegeben, sich im dauerhaften Einsatz für größere Aufgaben einarbeiten zu können.

Neben den beiden Wochenendumläufen sollen die 420er auch in die Planeinsätze als werktägliche Kurzpendel auf den S2-Abschnitt Dachau Bahnhof - Altomünster zurückkehren. Damit gibt es auch wieder die Zuführungsleistungen als Lt von Altomünster ins Werk Steinhausen (Samstagmorgen) und zurück nach Altomünster (Sonntagabend). Die Wochenendleistungen auf der S2 sind umlauftechnisch nicht mit den Werktagsleistungen der HVZ-S2 verknüpft. Weiterhin soll - bei möglichst hoher Verfügbarkeit - auch das HVZ-Programm auf der S4/S20 gefahren werden. Dadurch ergibt sich in der Fahrzeugdisposition auch wieder die Notwendigkeit einer Zuführungsleistung auf der S4 in der Nacht vom Sonn- auf den Montag. Diese, wie natürlich auch die Wochenendleistungen auf der S2 führen die 420er wieder planmäßig über die gesamte Stammstrecke - samt Innenstadttunnel versteht sich.



Düsseldorf

Die Wochenendeinsätze der Düsseldorfer 420 auf dem westlichsten Teilstück der S1 neigen sich dagegen allmählich dem Ende entgegen. Die Maßnahmen gegen eine scheinbar schnelle Entflammbarkeit des ET422 greifen allmählich, denn die Anpassungsarbeiten haben begonnen. Die Fahrplanauskunft bleibt sicherheitshalber in der Prognose skeptisch und gibt der Linienteilung der S1, sowie der Linienverkürzung der S4 (Do-Lütgendortmund) noch bis zum Ende dieser Fahrplanperiode Zeit.



Stockholm

12 Jahre nach dem frühzeitigen Abschied der Baureihe 420 aus den Diensten der Stockholmer S-Bahn, ging jetzt nach dem zwischenzeitlichen Ende der X1-Baureihe eine weitere klassische Pendeltag-Baureihe in den Ruhestand: Die Baureihe X10.

Am 31. März endete der reguläre Einsatz in Stockholm. Ein großer Teil des Bestands wurde verschrottet, während einige Einheiten nochmals für Aufgaben im Vorortverkehr anderer Regionen Schwedens gewonnen werden konnten. Eisenbahner und Eisenbahnfreunde aus dem Großraum Stockholm konnten am 11. Mai des Jahres dann noch eine Abschieds-Sonderfahrt mit X10 3181 organisieren. Eine Museumsgarnitur wird es jedoch für weitere Fahrten nicht geben.
Die Abberufung des X10 nach 35 Einsatzjahren in Stockholm zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Zufall, denn für das Stockholmer Pendeltag-System läutet das Jahr 2017 eine Zeitenwende ein: Das Tunnelprojekt "Citybanan" konnte erfolgreich abgeschlossen und die neue "Stammstrecke" durch das Stockholmer Zentrum am Montag dem 10. Juli 2017 dem Regelbetrieb übergeben werden. Die neue Tunnelstrecke ersetzt für die S-Bahn die Trasse durch das zweigleisige Nadelöhr am Gamla Stan (der historischen Altstadt), welche sie sich bislang im Zulauf auf den Hauptbahnhof mit dem übrigen Fern- und Güterverkehr teilen musste. Die neue Tunnelstrecke ist für den Zugleitbetrieb mit ETCS ausgelegt und die Tunnelstationen mit einer Bahnsteigschleuse auf die Zugkonfiguation der Nachfolgebaureihe X60 (entspricht dem Alstom-Modell "Coradia Lirex") zugeschnitten worden. Für den X10 bedeutete die neue Epoche also den Abschied aus Stockholm.

Der X10 (schwed.: Pendeltag) wurde Anfang der 1980er Jahre als Weiterentwicklung des X1 nach dem damaligen Stand der Technik konzipiert und ab 1982 an die Schwedische Staatsbahn (SJ) ausgeliefert. In der Zeitspanne von 11 Jahren wurden 101 Einheiten hergestellt. Zunächst nur auf die Bedürfnisse des Stockholmer Pendeltag-Netzes zugeschnitten, erhielten auch die Vorortbahnen der beiden anderen schwedischen Ballungsräume um Göteborg und Malmö diese leistungsfähige Baureihe. Da der Traktionswandel zu Beginn der 1990er sich für ganz Schweden abzeichnete, wurden weitere Regionen mit X10 beliefert, wobei die Stückzahlen in der Provinz meist überschaubar blieben.

Eine Einheit besteht wie schon beim X1 aus zwei Wagen, wobei nur einer davon motorisiert ist. Als S-Bahnfahrzeug weist die Motorisierung dennoch eine ausreichend hohe Leistungsfähigkeit für rasche Beschleunigung und Verzögerung auf. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h, doch trotz des Leistungs- und Altersunterschied zum X1, konnten beide Baureihen gekuppelt in einem Zugverband eingesetzt werden.

Die unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen Einsatzgebieten führten in den Folgejahren zu unterschiedlichen Entwicklungen bei den Fahrzeugparks. Trotz eines späteren Redesigns des Fahrgastraums, blieben die Stockholmer Fahrzeuge in der Grundkonzeption als Massenverkehrsmittel einer Großstadt bis zuletzt fast unverändert. Dagegen entwickelte sich Konzeption der Fahrzeuge in den übrigen Einsatzgebieten durch zahlreiche Anpassungsarbeiten und Umbauten in die Richtung regionaler Expresszüge, für z.T. auch weitere Distanzen. Letztendlich wurden alle diese Fahrzeuge in eine neue Baureihe X11 umgezeichnet, während der X10 in Stockholm das blieb was er schon immer war: Ein S-Bahntriebwagen mit vielen Einstiegen (drei Tür je Wagenseite), ohne WC und mit einer relativ spartanischen Inneneinrichtung, die bei kurzer Verweildauer völlig ausreichend ist.

Obwohl der X10 sich in der Stockholmer Ausführung eigentlich nur für typische S-Bahndienste empfahl, kam es Anfang der 1990 zu einem kuriosen Fahrzeugverleih nach Norwegen. Dort wurden die X10 auf der spektakulären Flamsbanan für den touristischen Verkehr eingesetzt. Die Einsätze beschränkten sich jedoch auf die nachfragestarke Sommerzeit, zu dem der Mehrbedarf dadurch abgedeckt werden sollte.

Der X10 bewährte sich im Alltagsdienst so gut, das die Fahrzeugkonzeption sich für eine weiterentwickelte Variante für den Regionalverkehr auf mittlere Distanzen empfahl. Anfang der 1990er wurde die Baureihe X12 für diese Zwecke in Dienst gestellt. Eine gewisse Parallele zur Baureihe 420 ist dabei insofern erkennbar, das in den 1970er-Jahren bei der Bundesbahn ebenfalls ernsthaft an eine weiterentwickelte Regionalzug-Variante gedacht wurde. Der äußere Effekt wäre letztendlich der gleiche wie bei X10 und X12 gewesen: Sie hätten sich - insbesondere bei der Fahrzeugfront - zum verwechseln geähnelt.

Der Stockholmer X10 wurde mit dem gleichen Farbschema ausgeliefert, wie sie bereits die alleine in Stockholm beheimateten X1-Garnituren trugen: Einer dunkelblauen Lackierung mit einem mittig umlaufenden, breiten Zierstreifen in Weiß. Als im Jahre 2003 für kurze Zeit als dritter im Bunde die Baureihe 420 zur Stockholmer S-Bahn dazu stieß, galt für den X10 bereits ein neues Farbschema in silber (Fahrzeugkasten) und hellblau (Front- und Türbereich). Der "neue" X420 wurde indes mit dem traditionellen Farbschema ausgestattet, welche zu diesem Zeitpunkt auch noch die X1-Garnituren zierten.

Um Verwechslungen mit einem ganz anderen Triebwagen im Stockholmer Vorortnetz auszuschließen, sei noch die Kleinspurige Baureihe X10p erwähnt, die weiterhin bei den Roslagsbahnen im Nord-Westen Stockholms unterwegs ist. Mit dem X10 teilen diese Fahrzeuge alleine die Epoche ihrer Entstehung und die Tatsache im Großraum Stockholm in Diensten der SL zu stehen, bzw. gestanden zu haben.

Järnväg.net über den X10 (in schwedisch):
» Pendeltåg av 1980-talstyp



Johan Hellströms Pendeltåg-Webseite (in schwedisch):
» X10 auf www.lokman.se



Avskedstur med X10 pendeltåg - Abschiedsfahrt X10:
» Youtube-Video
» Youtube-Video
» Youtube-Video



DSO-Beitrag zu den Einsätzen auf der Flåmsbanan 1998, wo X10 3181 angetroffen wurde. Genau die Garnitur, die 19 Jahre später der Abschiedszug war:
» Bildbericht von Helmut Philipp



Trafikverket zum Projekt Citybanan (in schwedisch):
» www.trafikverket.se



27.04.2017 +++ Meldung

Das Ende des ET420 in den angestammten Einsatzgebieten Frankfurts und Stuttgarts hat die wohl die bis dahin größte Zäsur in der Geschichte dieser Baureihe mit sich gebracht. Bis zum Ende des Jahres 2016 sank der Gesamtbestand aller Fahrzeuge erstmals seit dem Jahr 1971 unter 100 Einheiten. Die zuletzt an den Standorten Hamm und Mukran hinterstellte Reserve an Frankfurter "Taschenschiebern" der 4. bis 6. Bauserie wurde mittels Benders Greifbagger binnen weniger Wochen in Opladen aufgelöst. Geblieben ist eine Reserve vormaliger Plochinger und Frankfurter "Schwenkschieber" der 7. und 8. Bauserie. Mit diesen werden insbesondere in München noch Pläne geschmiedet.

Für alle 420er die in den vergangenen Jahren das Glück hatten die Zeit des großen Umbruchs in Lohn und Brot überlebt zu haben, galt seit Ende 2014 ein reduziertes Betriebsprogramm das sich nur auf Werktage und oftmals alleine auf die Hauptverkehrszeiten beschränkte. Für das Einsatzgebiet München gilt das auch heute noch. Für die Düsseldorfer 420er ist es dagegen mit der Wochenendruhe bereits seit einiger Zeit vorbei. Und auch auf der Kölner S12 tauchte der 420er mittlerweile schon vereinzelt an Samstagen auf, wenn auch sehr selten und weiterhin ohne Wochenendplan.

So liegt der Fokus in Sachen ET420 dieser Tage vor allem auf:



Düsseldorf

Begonnen hat es mit vereinzelten Fußballsonderzügen im Herbst 2016, über die an dieser Stelle bereits berichtet wurde. So eilte schon mal ein 420er-Vollzug quer durch das Ruhrgebiet zu den Stadien in Gelsenkichen oder Dortmund. Auch zu sog. "Derbies" kam der 420 bereits zum Einsatz, als es z.B. von Mönchengladbach ohne Halt über Duisburg nach Leverkusen ging. Und später auch zurück, versteht sich.

Zur Adventszeit kam für den 420er eine weitere, sehr spezielle Aufgabe hinzu: Er wurde an den Wochenenden als Verstärker zu den Regulären RegionalExpress-Zügen der RE1 auf die Reise geschickt. So verband der 420 die Weihnachtsmärkte zwischen Düsseldorf und Dortmund.
Die Baureihe 420 als RegionalExpress das ist natürlich etwas besonderes, doch in der Geschichte des ET420 ist das auch schon mal früher vorgekommen. Insbesondere bei den Plochinger 420 kam es immer wieder zu vereinzelten Ausflügen in diese Zuggattung. Eine der berühmtesten RE-Einsätze waren zur Jahreswende 1993/1994 die Einsätze zwischen Stuttgart Hbf (hoch) und Besigheim. Ein Hangrutsch hatte zuvor die Neckarbahn zwischen Besigheim und Wahlheim unterbrochen. Für den Ersatzverkehr wurde in Besigheim ein Holzbahnsteig für den 420er in passender Einstiegshöhe gezimmert. Dieser pendelte dann mit Zwischenhalten in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg als Ersatz-RE für mehrere Wochen auf dieser Strecke.

Weitere, ungeplante Einsätze gab es gelegentlich rund um Stuttgart z.B. auch mal in Richtung Ulm oder sogar als CIS-Ersatz- und Zubringerpendel über die Panoramabahn zwischen Stuttgart Hbf und Böblingen.

Aus München sind solche Rekrutierungen dagegen ziemlich unbekannt. Dort war es eher andersherum, so dass auch mal lokbespannte Nahverkehrsgarnituren in die S-Bahnpläne einbrachen (z.B. bei der Flugschneeproblematik in den 1970er).
Auch aus Frankfurt gibt es von solchen Einsätzen nichts zu berichten. Hier waren zwar 420er im Vorlaufbetrieb bis 1978 für immerhin drei Jahre recht lange im Einsatz als Nahverkehrszüge, jedoch waren sie schon von Beginn an nur auf den künftigen S-Bahnstrecken unterwegs. Von solchen Leistungen im Vorlauf als Nahverkehrszüge kann im Grunde von jedem der Einsatzgebiete berichtet werden (München 1971 1972, Stuttgart 1977 1978).
Insofern: Alles recht unspektakulär im Vergleich zum Einsatz im Ruhrschnellverkehr als RE1 im November/Dezember 2016.



DSO Sichtung vom 26. November 2016:
» NRW: 420 482 auf den Spuren des RE1 von "Gondelchen"



DSO Sichtung vom 3. Dezember 2016:
» Der heilige ET und 111 plus n-Wagen im Stadionverkehr (5B) von "ingo st."



Mit Ende der Vorweihnachtszeit war es mit diesen Einsätzen aber auch schon wieder vorbei. Zu diesem Zeitpunkt stand eine ganz neue Herausforderung ins Haus.



Der Ersatzverkehr auf der S1

In jüngster Zeit waren bei der Baureihe 422 vermehrt mit Bränden im Dachbereich aufgefallen. Waren die Auslöser der Zwischnfälle noch verschieden die Palette ging von Blitzschlägen bis durch Vögel verursachte Lichtbögen war die Wirkung stets die Gleiche: Die Dächer der Fahrzeuge gerieten erheblich in Brand.

Die DB verordnete daraufhin ab November 2016 dem ET422 ein "Tunnelverbot", das sich in erster Linie auf längere Tunnelabschnitte und Tunnelbahnhöfe bezieht. Betroffen sind damit die Linie S1 und S4 die solche Bauwerke im Streckenprofil enthalten. Damit die 422er auf der S1 noch halbwegs effektiv eingesetzt werden können, kam es zu einer Zweitteilung der Linie. Der Streckenteil mit Tunnelabschnitten zwischen Bochum und Dortmund wird seit diesem Zeitpunkt durch Ersatzfahrzeuge aufrecht erhalten. Zunächst wurde hauptsächlich auf die altbekannten x-Wagenwendezüge zurückgegriffen, nur sehr vereinzelt kamen auch schon 420er des Bw Düsseldorf zum Einsatz. Ein planmäßiger 420er-Umlauf auf dem Pendel zwischen Bochum Hbf und Dortmund Hbf war jedoch nicht eingerichtet worden.

Das änderte sich mit dem neuen Ersatzfahrplan, der seit 13. Februar 2017 gilt.

Es war klar geworden das an den 422er Anpassungsarbeiten für einen verbesserten Brandschutz vorgenommen werden müssen. Das hat zur Folge, dass neben den bereits bestehenden Betriebseinschränkungen auch die Verfügbarkeit an Fahrzeugen geringer werden wird. Da die Umbauarbeiten an den Fahrzeugen sicherlich einiges an Zeit beanspruchen (man geht von mindestens einem halben Jahr aus), hat man den Ersatzverkehr auf der S1 optimiert.

Endeten bislang die Umläufe beider Linienteile in Bochum Hbf, überlappen sich die bedienten Linienteile jetzt zwischen Bochum Hbf und Essen-Steele Ost. Die Gleis- und Abstellanlagen in Bochum sind nicht auf die neue Betriebslage ausgelegt, so steht nur ein Abstellgleis am östlichen Bahnhofskopf zu Verfügung. Dieses kann nur von Zügen aus Richtung Westen kommend effektiv genutzt werden. Einer angestrebten, möglichst kurzen Umsteigezeit stehen da zusätzliche Gleisbelegungen entgegen.

Seit dem 13. Februar werden die Züge des östlichen Linienteils bis Essen-Steele Ost verlängert. Dort stehen ausreichend Bahnsteigkanten zur Verfügung, so dass ohne Auswirkungen auf den übrigen Betrieb gewendet werden kann. Die Umsteigezeiten in Bochum Hbf konnten durch die verbesserte Zugfolge verkürzt werden. Weitere Vorteile durch die überlappung ergeben sich für Reisende mit Ziel oder Abfahrt im Abschnitt zwischen Essen Steele und Bochum, da sie die S1 nunmehr wieder in beide Richtungen umsteigefrei bereisen können. Da Bochum Hbf nicht mehr den einzigen Umsteigepunkt zwischen beiden Teilen der S1 bildet, wird dieser im Fahrgastaufkommen etwas entlastet. Reisende können diesen Zwangspunkt umgehen, indem sie an einem der Haltepunkte zwischen Bochum Hbf und Essen-Steele Ost umsteigen.

Mit dem neuen Fahrplan werden planmäßig zwei Umlaufkurse mit der Baureihe 420 des Bw Düsseldorf bedient, die hier im Folgenden dokumentiert sind. Der relativ kleine Fahrzeugbestand an Düsseldorfer 420, mit entsprechend übersichtlicher Reserve, ermöglicht nicht immer die Bedienung beider Umläufe. Insofern verdeutlichen die Fahrplantafeln erst einmal nur was möglich ist.

» S1-Fahrplan Steele-Ost - Dortmund Hbf mit 420er
(PDF, 390 KB)



Waren zu Beginn öfters Planänderungen und Ausfälle mangels Fahrzeugverfügbarkeit an der Tagesordnung, hat sich der Betrieb weitgehend eingependelt. So ist die Baureihe erstmals seit Ende 2014 wieder täglich in einem festen Plan unterwegs. Quasi "24/7" fast durchgehend von Montag bis Sonntag. Man kann gespannt sein, wie lange sich die Rückkehr des 422 auf seine angestammten Umläufe auf sich warten lassen wird. Wenn es nach den Fans des "hl ET" gehen würde, dann doch bitte möglichst lange.



München

Der April brachte für die S4 ein umfangreiches Bauprogramm. Einschränkungen und Sperrungen sowohl zwischen Grafing Bahnhof und Ebersberg, sowie im Abschnitt Grafrath Geltendorf machten änderungen der Umläufe notwendig. Für den ET420 bedeutete das, dass alle Leistungen ab und bis Geltendorf/Grafrath bis nach Buchenau/Fürstenfeldbruck zurückgezogen wurden. Lediglich zur Morgenstunde schaffte es eine 420er Leistung von München kommend durch die Baustelle bis Geltendorf und von dort wieder zurück. Dabei wurde der Halt in Türkenfeld ausgelassen, der während der Bauarbeiten nur von Bussen im SEV bedient wurde.

Genau dieser werktägliche 420-Vollzug der als einziger bis Geltendorf durchkam, war die größte Besonderheit dieser Bauzeit. Denn dieser befuhr planmäßig die Stammstrecke, nebst Tunnelabschnitt in aller Herrgottsfrühe. In der ersten Bauphase verkehrte er noch als Lt von Steinhausen über den Stamm nach Pasing, wo er Bahnsteiggleich die Leistung S 6412 eines aus Grafing kommenden 423er übernahm.
In der zweiten Bauphase übernahm der 420er dann diese Leistung vollständig auf dem gesamten Laufweg von Grafing Bahnhof nach Geltendorf. Als S 6404 durchfuhr der 420 damit nach mehr als einem Jahr wieder planmäßig im Personenverkehr die Stammstrecke. Indes: Den meisten Pendlern wird er ob der frühen Stunde wohl nicht begegnet sein, so hatte 6404 beispielsweise einen planmäßigen Halt am Ostbahnhof zwischen 5.09 und 5.13 Uhr, bevor er unter der Stadt abtauchte. Der 21.04. war der letzte Baustellentag, seitdem gilt wieder reguläre Fahrplan und Geltendorf ist wieder westlichster Ausgangs- und Endpunkt der drei HVZ-Leistungen morgens und abends.

Was die Bedienung der S2-Leistungen zwischen Dachau und Altomünster mit Fahrzeugen der Baureihe 420 betrifft, so haben seit Sommer 2016 dort schlichtweg keine mehr stattgefunden. Zunächst war Anfang Januar 2016 der 420er von der S2 einstweilen abgezogen worden, da viele Einheiten bis Mitte des Jahres noch eine Neulackierung im AW Nürnberg erhielten. Nach Abschluss dieses Programms kamen Ende Juli auch wieder die ersten 420er nach Altomünster zurück (siehe letztjährige Meldung). Doch lange blieben sie nicht und spätestens mit Ende der Sommerferien hatten wieder Fahrzeuge der Baureihe 423 ihren Platz wieder eingenommen.

Diente der Rückzug von der S2 der Konsolidierung der 420er-Einsätze auf S4 und S20, so gibt es sogar hier zwischenzeitlich wiederkehrende Ausfälle zu verzeichnen. Sind die Fahrzeuge aber unterwegs, fallen sie im täglichen Betrieb kaum negativ auf. Fast tröstlich erscheint da die Tatsache, dass Fahrzeugausfälle und/oder Betriebsstörungen im stark ausgelasteten Netz der Münchner S-Bahn purer Alltag sind. So fielen so manche Zipperlein der 420er nicht wirklich auf, zumal sie beim Auftreten der selbigen zumeist einfach auf dem Hof verblieben. Die gewünschte Entlastung ist damit aber stellenweise ausgeblieben, was die S-Bahn München letztlich dazu bewog den Fahrzeugbestand an 420 in absehbarer Zeit erhöhen zu wollen. Wann wieder mit Einsätzen nach Altomünster gerechnet werden kann, ist dennoch derzeit kaum absehbar.




26.01.2017 +++ Meldung

Zunächst mal ein

FROHES NEUES JAHR 2017!

In der Aktuell-Spalte lagen die Neujahrsgrüße der vergangenen Jahre schon bedenklich nah aneinander. Entweder hat sich die Zeit beschleunigt oder es fehlte schlichtweg an selbiger um öfters als gewünscht Neuigkeiten zu verkünden, die dann eigentlich schon keine mehr waren.

Mal sehen wie es sich dieses Jahr verhält. Eines aber vorweg: In der Fahrzeugliste, bei der die Zeit auch schon stehengeblieben zu scheint, hat die Revision bereits begonnen. Die Daten werden derzeit durchforstet und sukzessive auch online aktualisiert.




17.11.2016 +++ Meldungen

Stuttgart: "jedzd isch over!"

4. Nov. 2016 - Zeitenwende.

Wie angekündigt, fuhren das Pärchen 420 450 und 420 461 am 4. November ihre letzten Runden durch das Stuttgarter S-Bahn-Netz. Zunächst gab es einen Abschied vor geladener Presse im eher intimen Kreis von Honoratioren aus Politik und Management mit einem festlichen Akt im Bw Plochingen. Gemeinsam ging es dann mit dem prächtig geschmückten und insgesamt schön herausgeputzten Vollzug am frühen Nachmittag über Esslingen und der Schusterbahn bei Stuttgart-Münster nach Kornwestheim. Nach dortiger Wende erreichte der Zug den noch existierenden Kopfbahnhof des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Dort endete der formelle Teil der Veranstaltung und man ging zu dem für die öffentlichkeit offiziellen Programmpunkt über: Den letzten Sonderfahrten im Stuttgarter Nahbereich.

Die Züge folgten dabei den Achsen der Württembergischen Nord- und Südbahnen, welche vom Hauptbahnhof aus von den ersten Stuttgarter Vorortlinien entlang der Strecken nach Ludwigsburg und Plochingen ergänzt wurden. Dazwischen wurde auch ein Abstecher über die Gäubahn auf die Hochebene nach Stuttgart-Vaihingen entlang der sogenannten Panoramastrecke eingelegt. Den Innenstadttunnel als Kernstück und heutiges Sorgenkind der Stuttgarter S-Bahn umging man bei den Sonderfahrten bewusst.

Bild: 4. November 2016 - 420 450 ist mit 420 460 auf Abschiedsfahrt. Foto: Markus Wiest [zur Diaschau]

Nach insgesamt 4 Stunden endete das Abschiedsprogramm mit der letzten Ankunft am S-Bahnsteig in Plochingen. Die letzte Leistung der Baureihe 420 im Dienste der Stuttgarter S-Bahn wurde nach mehr als 39 Jahren mit der Ausfahrt des Lt ins nahe Bw abgeschlossen.

Das die S-Bahn Stuttgart diesem Fahrzeug einen würdigen und zudem öffentlichen Abschied gewährte, ist gerade in heutigen Zeiten nicht hoch genug zu würdigen! Eine schöne Geste die an jenem Freitagnachmittag auch von einer großen Schar 420er- und/oder S-Bahnfans, Freunden des Stuttgarter Nahverkehrs und nicht zuletzt treuer S-Bahn-Fahrgäste geschätzt wurde.

Auf einige Rückfragen wurde seitens der S-Bahn Stuttgart mitgeteilt das die beiden Einheiten noch für eine kurze Zeit als strategische Reserve in Plochingen verbleiben sollen. Die Auslieferung aller nachbestellten 430 ist im übrigen noch nicht abgeschlossen. Der Bestand scheint jedoch nun ausreichend groß genug zu sein um auf die Dienste des 420 verzichten zu können. Damit hat sich das prägende Gesicht der Stuttgarter S-Bahn nunmehr vom Dienst verabschiedet. Stuttgart kann neben Frankfurt den bisher längsten, durchgängigen Einsatz der Baureihe 420 für sich verbuchen. Frankfurt bekam bereits 1975 die ersten Einheiten für den Vorlaufbetrieb und verabschiedete, fast auf den Tag genau, Anfang November 2014 die Baureihe 420 aus ihrem Netz. In Stuttgart begann die 420er-Epoche ziemlich genau zwei Jahre später im Jahre 1977 mit der Erstbeheimatung einer Vorhut von einigen Einheiten im damaligen Bw Esslingen. Jetzt, wiederum mit einem Abstand von zwei Jahren, ist auch in Stuttgart die Baureihe 420 nur noch Geschichte.



Hier nun eine Sammlung von Presse-, Foto- und Videoveröffentlichungen zu den letzten Fahrten der Baureihe 420 in und um Stuttgart.


Pressespiegel

Die Stuttgarter Zeitung berichtete:
» Letztes Signal für ET 420



Radiobeitrag vom SWR:
» Abschiedsfahrt nach 38 Jahren




Videos

YouTube-Video von "Eisenbahn.tv":
» Abschied ET420 S-Bahn Stuttgart Sonderfahrt



YouTube-Video von "et423a320 TaLe":
» ET 420 - Abschiedsfahrt in Stuttgart (04.11.2016)



YouTube-Video von "Spiegelwagen":
» Abschied der Baureihe 420 in Stuttgart



YouTube-Video von "Grufti200":
» Abschiedsfahrt ET 420 in Stuttgart am 4.11.2016



YouTube-Video von "derstuttgarter84":
» Videobericht - Abschied vom ET 420 in Stuttgart



YouTube-Video von "Heiliger ET":
» ET420 in Stuttgart - Ein Abschiedsvideo



YouTube-Video von "SSB Busse Bahnen Stuttgart":
» Abschiedsfahrt von ET420 in Stuttgart




Fotos

DSO-Sichtung von "Murrbahner":
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Willkommen bei ET420-Online

Informationen und Daten zur Baureihe 420/421
Ein Frankfurter - jetzt als Museumszug in Gießen:

Gießen am 20. Mai 2015. Was bei 420 293 auf der letzten Fahrt durch Frankfurt mit einer Girlande endete, begann wieder mit Girlande an 420 298 der in das nächste Zeitalter nach Gießen startete.

Foto: Nick Zortea


Ein 420er Gießen? Wie kommt der denn dort hin?
Die Frage soll hier beantwortet werden.

In der Tat, Gießen hatte in Bezug auf die Baureihe 420 bislang keine gemeinsame Geschichte. Bislang!
Denn seit dem 20. Mai 2015 können mit 420 298 die Oberhessischen Eisenbahnfreunde (kurz OEF) genau einen 420er mehr vorweisen als Frankfurt am Main, die ehemalige Hochburg des 420er. Dort verabschiedete sich der ET420 in der Nacht auf Montag, den 3. November 2014 nach einem Rund 40 Jahre währenden Dauereinsatz aus der Region.
Danach begann schon bald eine umfangreiche Verschrottungsaktion. Nahezu der gesamte Bestand an Frankfurter 420er, die im Jahre 2014 dort noch beheimatet waren, sind mittlerweile dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt worden. Indes: 420 298 erfreut sich weiter bester Gesundheit. Und wie es zu diesem glücklichen Umstand kam, das soll im Folgenden geschildert werden.

Die Vorgeschichte

Bereits frühzeitig zeichnete sich in Frankfurt das Interesse zum Erhalt eines 420er ab, da schon zur Jahrtausendwende erstmals die mittel- bis langfristige Ablösung dieser Baureihe auch an diesem Standort zur erwarten war. Vielleicht war man mit dem Vorhaben etwas seiner Zeit voraus, möglicherweise waren es aber auch andere Gründe warum die Absicht im Sande verlief, sich einen zukünftigen Museumszug zu sichern. Im Gespräch waren die Fahrzeuge 420 201 oder 420 250, die als Fahrzeuge der 3. Bauserie in die engere Wahl kamen. Sie galten als frühe Vertreter der Frankfurter S-Bahn, da zum Zeitpunkt der Jahrhundertwende alle Fahrzeuge der noch älteren Gründergeneration aus der 2. Bauserie bereits nach München abgegeben waren. Neben diesen historischen Aspekten und seinem allgemein guten Zustand schien 420 250 auch deshalb in die engere Wahl gekommen zu sein, da er mit relativ frischer Revision und abgeschlossener Rahmensanierung einen problemlosen Einsatz und pflegeleichten Unterhalt auf lange Zeit versprach.

Neben möglicherweise internen Hindernissen waren es vor allem Entwicklungen "von außen" die das Vorhaben scheitern ließen. Die große Zeit Hartmut Mehdorns war angebrochen, in der privates Engagement über das Tagesgeschäft hinaus im günstigsten Fall noch mit Gleichgültigkeit, oftmals aber mit Argwohn wenn nicht sogar aktiver Gegenwehr zu rechnen hatte. Die Aufbewahrung und Pflege eines "veralteten Zuges" konnte von manchen dynamischen Zeitgenossen als Bedrohung verstanden werden: Solche Vorhaben schienen nicht nur der heiligen Rendite entgegen zu stehen, sie wurden als Hindernis auf dem Weg zum sehnlichst erhofften Image als moderner Logistikkonzern betrachtet.
So passte es in jene Zeit das 420 250 trotz aller zuvor erfolgten Investitionen, wie die Rahmensanierung und das Innenraum-Redesign, dennoch nach schon der Hälfte der laufenden Frist an DB Regio NRW zwecks Ersatzteilgewinnung verkauft und alsbald dann verschrottet wurde. Zur gleichen Zeit ging 420 201 ebenfalls den Weg des alten Aluminiums. Das Großreinemachen hatte nebenbei den sicherlich nicht ganz unerwünschten Effekt, dass jedwede Art an Engagement zum Erhalt solcher Fahrzeuge im Großraum Rhein-Main nachhaltig im Keim erstickt werden konnten.

Selbst in der späten Phase, als sich die S-Bahn Frankfurt mit neuer Werkstatt, stabilen Fahrzeugbestand und wieder aufgefrischten Fahrzeugen konsolidierte, wagte man sich nicht nochmals an ein ähnliches Vorhaben zum langfristigen Erhalt eines 420 für die Mainmetropole. Mit der letzten Runde von 420 293 und 420 309 in der Nacht zum 3. November 2014 schien ein bedeutendes Kapitel der Frankfurter Verkehrsgeschichte still und leise für immer geschlossen worden zu sein. Die Spuren drohten sich schnell zu verwischen.

Rettung in letzter Sekunde

Als in dieser Zeit das Verschrottungsprogramm für die Frankfurter 420er allmählich ins Laufen kam, war es zum handeln höchste Eisenbahn geworden. Durch das im Rahmen der Aktion "Bahnazubis gegen Hass und Gewalt" im Dezember 2012 initiierte Projekt, 420 350 als Werbebotschafter in auffälliger Folienbeklebung auf Fahrt zu schicken, hatte der Frankfurter Lokführer Nick Zortea bereits den richtigen Draht zu den wohlwollenden Stellen aufbauen können. Aus der Idee und dem guten Willen musste aber noch ein Konzept entwickelt werden. Bei der Suche nach geeigneten Partnern traf man mit den Oberhessischen Eisenbahnfreunden aus Gießen auf die richtigen Mitstreiter. Diese erklärten sich bereit, einem 420er als Leihgabe des DB Museums eine dauerhafte Bleibe zu bieten.

Nun begann in Frankfurt das Ausschlussverfahren zur Ermittlung des Fahrzeugs im besterhaltenen Zustand. In enger Abstimmung mit der S-Bahn Werkstatt war Nick Zortea bei der Suche und der Prüfung einiger vielversprechender Kandidaten schließlich zum Entscheid für 420 298 gelangt. "Dank der S-Bahn Rhein Main wurde uns wohl der beste Triebzug gegeben, denn bisher gab es kein schwerwiegendes Problem" ist sein Fazit heute. Als dann die Überführung bevorstand wollte er wieder ein Zeichen setzen.

Nick Zortea war auch der Lokführer der in jener Novembernacht 2014 die letzte Fahrt von 420 293 und 420 309 im Regelbetrieb fahren durfte: Diese ging auf den letzten Runden von Offenbach nach Wiesbaden, von Wiesbaden nach Hanau und von dort mitten in der Nacht als Leerzug nach Offenbach Gbf zur endgültigen Abstellung. Für jenen Tag hatte er eine Girlande angefertigt, welche den Zug auf den letzten Kilometern zierte.
So wie in den letzten Betriebsstunden die Girlande ein weit sichtbares Zeichen der Zäsur war, so wurde sie bei der anstehenden Überführung als Zeichen eines Neuanfangs an 420 298 wieder angebracht. Eine angefertigte Zugzielrolle mit dem Ziel "Auf ins Museum" durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Vorlage dazu lieferte die besondere Beschilderung an 420 001, der am 18. April 2010 sich mit dem Titel "Auf in den Ruhestand" mit ablaufender Frist zeitweilig verabschiedete.

Eine Wiederkehr durch den Auszug nach Gießen

Am 20. Mai 2015 war es soweit: Die Überführung nach Gießen konnte beginnen. Der Weg führte von Frankfurt Außenbahnhof über Friedberg nach Gießen. "Dort erwarteten uns viele Fans und die Presse, welche einen Artikel in der Zeitung abdruckte" so Nick Zortea. Als dann der Hofhund (Köf3) anrückte, wurde der 420 auf das Gelände geschoben. Seit diesem Tag ist der Frankfurter S-Bahntriebwagen ein fester Bestandteil des Vereinslebens.
So wurde er bereits auf dem Pfingstfest 2015 ausgestellt. Zuvor hatte das engagierte Team Rund um den Frankfurter Lokführer das Fahrzeug innen und außen gereinigt und die Zugsitze des B-Teils poliert.

Zur ersten kleinen Sonderfahrt kam es am 22. August 2015, als 420 298 den Zubringerdienst von Friedberg nach Gießen leisten durfte, um die Fahrgäste zu den Schienenbussen der OEF zu bringen welche dann zu einem Ausflug nach Boppard starteten. Die erste Sonderfahrt in dem der 420er allein im Mittelpunkt stand, startete zu Halloween am 7. November 2015 zur Burg Frankenstein unter dem Motto "Die S-Bahn des Grauens". Dazu wurde ein Endwagen passend stimmungsvoll geschmückt: Orangenes Licht, bunte Lichteffekte, Spinnweben, herum hängende Gliedmaßen und eine riesen Spinne welche den Bereich vor dem Führerstand bewachte. Da nach Halloween der Triebzug zunächst wieder still stand, legten einige Teammitglieder zusammen um eine Probefahrt durchführen zu können. "Wir fuhren am 06.02.2016 von Gießen über Friedberg nach Frankfurt um dort das erste Mal wieder durch die Stammstrecke zu fahren" so Nick Zortea. Ab Offenbach Ost ging es weiter nach Hanau Hbf. Nach der Wende im Abstellgleis ging es wieder zurück. Äußerst beeindruckend war es für alle Beteiligten ab Frankfurt Hbf (tief) über Galluswarte Messe und West zu fahren.
"Alles immer ohne Störung!" betont Zortea.
"Für mich war es eine riesen Ehre die letzte und die erste Fahrt durch den Tunnel zu führen, sowie die Überführung ins Museum."

Und so kann es weitergehen

Der erste Schritt zum Erhalt des Fahrzeugs ist gelungen. 420 298 präsentiert sich nunmehr im Zustand seiner letzten Einsatzjahre, also in verkehrsroter Lackierung und bei der Innenraumgestaltung nach dem Redesign-Programm der 1990er Jahre. Ein zweites, leichteres Redesign-Programm zur Auffrischung hatte 420 298, wie alle Frankfurter 420er seinerzeit, um das Jahr 2008 erhalten. Erkennbar ist das in erster Linie an den blauen Sitzpolstern, die das aktuelle Designmuster von DB Regio widerspiegeln.
Für 420 298 könnte längerfristig eine Umgestaltung in den Zustand der "Produktdesign-Ära" der späten Bundesbahn in Frage kommen. Neben der Lackierung in lichtgrau mit orangenen Fensterband und gelben Absetzstreifen, würden grüne und dunkelblaue Sitzpolster (letztere war die Farbe der 1. Klasse) bei bestehender Innenraumausstattung diese Epoche repräsentieren.
Für ein solches Vorhaben wären jedoch erhebliche Mittel notwendig, die hauptsächlich durch Spenden erbracht werden müssten. So steht dieses Vorhaben hinter den notwendigen Maßnahmen und Aufwendungen die zu Pflege und Erhalt aufgewendet werden müssen. Spenden und tatkräftige Unterstützung dazu sind natürlich stets willkommen.

Durch Sonderfahrten soll das Fahrzeug in Schwung bleiben und so öfters auch in seiner alten Heimat vorbeischauen können. Ein Glücksfall für alle die die verkehrsgeschichtliche Bedeutung des 420 für Frankfurt erkannt haben. Denn im Grunde war es schon 5 nach 12, als für Frankfurt doch noch ein 420er gerettet werden konnte. Es sei daran erinnert, dass dies die S-Bahn-Fahrzeuge der ersten Stunde waren. Sie hatten in den vergangenen Jahrzehnten ihren Teil für die dynamische Entwicklung der Region an Rhein und Main beigetragen. Ohne 420 wäre damals eine S-Bahn für Frankfurt nicht denkbar gewesen. Ohne S-Bahn wiederum wären keine schnellen und häufigen Verbindungen möglich geworden. Und wer glaubt der Frankfurter Flughafen hätte als wichtigste Verkehrsdrehscheibe der Bundesrepublik ohne schnelle S-Bahnverbindung zur Innenstadt und zum Hauptbahnhof diesen Status dennoch erreichen können, der steht mental für immer und ewig unrettbar verloren im Dauerstau vor dem Frankfurter Kreuz.

Die Baureihe 420 ist als verkehrsgeschichtliches Denkmal für die Handels- und Bankenmetropole Frankfurt erhalten geblieben. Dies wird in Zukunft sicherlich noch stärker zu würdigen sein, als jetzt schon ohnehin!

Vielen Dank allen engagierten Mitstreiter um die Oberhessischen Eisenbahnfreunde, sowie alle bekannten und unbekannten Helfern. Und natürlich nicht zuletzt dem Frankfurter Lokführer Nick Zortea.



Bilder zu den Arbeitseinsätzen des betreuenden Teams mit Vorher/Nachhereffekt sind hier zu sehen:
» www.facebook.com/et420298/

Einen Blog über die Halloweenfahrt sowie die weiteren Termine zu Sonderfahrten der OEF finden Sie unter:
» www.oef-online.de



Sichtungsbilder zur Überführungsfahrt am 20. Mai 2015.
» DSO-Beitrag: 420 298/798 zwischen Bruchenbrücken und Friedberg von Wolfgang Böhme.

» DSO-Beiträge: 420 298 Ankunft in Gießen - ein Bilderbogen (Beiträge von zwei verschiedene Usern).


Düsseldorf

Alle Umläufe fallweise mit 420er (zumeist Vollzüge) oder 143er mit x-Wagen.

Eine Besonderheit der S68 ist die Konzentration auf die sog. "Lastrichtung" zur HVZ von und nach Düsseldorf Hbf im Abschnitt zwischen Wuppertal und Düsseldorf. Das bedeutet das die meisten Züge ihre Fahrgäste morgens nur von Vohwinkel nach Düsseldorf bringen und am Nachmittag wieder von Düsseldorf weg in Richtung Vohwinkel. Die Leistungen gegen die jeweilige Lastrichtung werden in diesem Abschnitt als Leerzüge (kurz: Lt) gefahren.


HVZ am Morgen

S68   ULP 1 - Montag bis Freitag


Lt 73063

Düsseldorf Hbf
ab 5:25     
Langenfeld (Rhld)
an 6:02

S 31861

Langenfeld (Rhld)
ab 6:16
Düsseldorf Hbf
an 6:40
Wuppertal-Vohwinkel
an 7:05 als Lt

S 31870

Wuppertal-Vohwinkel
ab 7:16        
Düsseldorf Hbf
ab 7:40
Langenfeld (Rhld)
an 8:03

S 31873

Langenfeld (Rhld)
ab 8:16     
Düsseldorf Hbf
an 8:40


S68   ULP 2 - Montag bis Freitag


S 31860

Düsseldorf Hbf
ab 6:00     
Langenfeld (Rhld)
an 6:23

S 31863

Langenfeld (Rhld)
ab 6:36
Düsseldorf Hbf
an 7:00
Wuppertal-Vohwinkel
an 7:25 als Lt

S 31872

Wuppertal-Vohwinkel
ab 7:36        
Düsseldorf Hbf
ab 8:00
Langenfeld (Rhld)
an 8:23

S 31875

Langenfeld (Rhld)
ab 8:36     
Düsseldorf Hbf
an 9:00


S68   ULP 3 - Montag bis Freitag


S 31862

Düsseldorf Hbf
ab 6:20     
Langenfeld (Rhld)
an 6:43

S 31865

Langenfeld (Rhld)
ab 6:56
Düsseldorf Hbf
an 7:20
Wuppertal-Vohwinkel
an 7:23 als Lt

S 31874

Wuppertal-Vohwinkel
ab 7:56        
Düsseldorf Hbf
ab 8:18


S68   ULP 4 - Montag bis Freitag


Lt 73073

Wuppertal-Vohwinkel
an 6:13 als Lt

S 31864

Wuppertal-Vohwinkel
ab 6:16        
Düsseldorf Hbf
ab 6:40
Langenfeld (Rhld)
an 7:03

S 31867

Langenfeld (Rhld)
ab 7:16
Düsseldorf Hbf
an 7:40
Wuppertal-Vohwinkel
an 8:03 als Lt

S 31876

Wuppertal-Vohwinkel
ab 8:16        
Düsseldorf Hbf
ab 8:38


S68   ULP 5 - Montag bis Freitag


Lt 73060

Wuppertal-Vohwinkel
an 6:33 als Lt

S 31866

Wuppertal-Vohwinkel
ab 6:36        
Düsseldorf Hbf
ab 7:00
Langenfeld (Rhld)
an 7:23

S 31869

Langenfeld (Rhld)
ab 7:36     
Düsseldorf Hbf
an 8:00


S68   ULP 6 - Montag bis Freitag


Lt 73062

Wuppertal-Vohwinkel
an 6:40 als Lt

S 31868

Wuppertal-Vohwinkel
ab 6:56         
Düsseldorf Hbf
ab 7:20
Langenfeld (Rhld)
an 7:43

S 31871

Langenfeld (Rhld)
ab 7:56     
Düsseldorf Hbf
an 8:20


S1   ULP - Montag bis Freitag


Lt 73053

Solingen Hbf
an 7:17 als Lt

S 31163

Solingen Hbf
ab 7:23            
Düsseldorf Hbf
ab 7:44




HVZ am Nachmittag

S68   ULP 1 - Montag bis Freitag


S 31878

Düsseldorf Hbf
an 15:20    
Langenfeld (Rhld)
an 15:43

S 31877

Langenfeld (Rhld)
ab 15:56        
Düsseldorf Hbf
ab 16:21
Wuppertal-Vohwinkel
an 16:44

S 31890

Wuppertal-Vohwinkel
ab 16:55 als Lt
Düsseldorf Hbf
ab 17:20
Langenfeld (Rhld)
an 17:43

S 31889

Langenfeld (Rhld)
ab 17:56     
Düsseldorf Hbf
an 18:20


S68   ULP 2 - Montag bis Freitag


S 31880

Düsseldorf Hbf
an 15:40    
Langenfeld (Rhld)
an 16:03

S 31879

Langenfeld (Rhld)
ab 16:16        
Düsseldorf Hbf
ab 16:41
Wuppertal-Vohwinkel
an 17:04

S 31892

Wuppertal-Vohwinkel
ab 17:16 als Lt
Düsseldorf Hbf
ab 17:40
Langenfeld (Rhld)
an 18:03

S 31891

Langenfeld (Rhld)
ab 18:16     
Düsseldorf Hbf
an 18:40


S68   ULP 3 - Montag bis Freitag


S 31882

Düsseldorf Hbf
an 16:00    
Langenfeld (Rhld)
an 16:23

S 31881

Langenfeld (Rhld)
ab 16:36        
Düsseldorf Hbf
ab 17:01
Wuppertal-Vohwinkel
an 17:24

S 31894

Wuppertal-Vohwinkel
ab 17:36 als Lt
Düsseldorf Hbf
ab 18:00
Langenfeld (Rhld)
an 18:23

S 31893

Langenfeld (Rhld)
ab 18:56     
Düsseldorf Hbf
an 19:20


S68   ULP 4 - Montag bis Freitag


S 31884

Düsseldorf Hbf
an 16:20     
Langenfeld (Rhld)
an 16:43

S 31883

Langenfeld (Rhld)
ab 16:56         
Düsseldorf Hbf
ab 17:21
Wuppertal-Vohwinkel
an 17:44

Lt 73059

Wuppertal-Vohwinkel
ab 17:55 weiter


S68   ULP 5 - Montag bis Freitag


S 31886

Düsseldorf Hbf
an 16:40    
Langenfeld (Rhld)
an 17:03

S 31885

Langenfeld (Rhld)
ab 17:16        
Düsseldorf Hbf
ab 17:41
Wuppertal-Vohwinkel
an 18:04

Lt 73061

Wuppertal-Vohwinkel
ab 18:20        


S68   ULP 6 - Montag bis Freitag


S 31888

Düsseldorf Hbf
an 17:00     
Langenfeld (Rhld)
an 17:23

S 31887

Langenfeld (Rhld)
ab 17:36        
Düsseldorf Hbf
an 18:00
Wuppertal-Langerfeld
an 18:20 als Lt


S1   ULP - Montag bis Freitag


S 31160

Düsseldorf Wehrhahn
ab 16:12
Düsseldorf Hbf
ab 16:16
Solingen Hbf
an 16:38         

Lt 31018

Solingen Hbf
ab 16:43
Düsseldorf Hbf
an 17:05




 Text: Dirk Mattner


Wegweiser



420 298 - Ab in den Tunnel
Bild: Ab in den Tunnel mit 420 298

Hoffentlich bald wieder unterwegs!

Die für den 11.06.2016 geplante Sonderfahrt mit dem ET 420 durch das Kerngebiet der Frankfurter S-Bahn mit ihren Tunnelabschnitten, musste leider verschoben werden.
Es wird ein neuer Termin angestrebt und so harren alle Fans, das Team um 420 298 und die OEF Gießen den kommenden Ereignissen entgegen.

» OEF Gießen - Termine


Auf ein baldiges Hp1!



420 Einsatzplan München (pdf)
Bild: 420 Einsatzplan München als PDF-Datei

Auf der Webseite des tramreports wird ein Übersichtsplan aller planmäßigen Einsätze der Baureihe 420 in Diensten der S-Bahn München gezeigt. Aktuell sind die Einsätze auf der S2 sehr rar, dagegen sind die auf der S4/S20 sehr zuverlässig.

» www.tramreport.de




X420 i Stockholm

Von Ende 2001 bis Ende 2005 war die Baureihe 420 auch in Schweden heimisch. Unter der Bezeichnung "X420" waren 15 Einheiten aus Münchner Beständen als "Pendeltåg" im Dienste des Stockholmer S-Bahnsystems im Einsatz.

Johan Hellström dokumentiert in seiner Webseite "Lokman.se" diese zwar kurze, doch sehr interessante Episode des ET420 im Stockholmer Nahverkehr. Es werden alle 15 in Stockholm eingesetzten Triebwagen der Deutschen Bahn AG eingehend dokumentiert.

» Lokman.se | X420 (DE)




40 Jahre S-Bahn München
Bild: 40 Jahre S-Bahn München

Zur offiziellen 40-Jahr-Feier der Münchner S-Bahn am 2. Juni war 420 001 rechtzeitig wieder zur Stelle und nahm bei der "Sternfahrt" aus den westlichen Linienästen als Festzug teil.

Bilder aus DSO - 4(2)0 Jahre S-Bahn München:
» 40 Jahrfeier, 2. Juni 2012

Bilder bei der IGS München:
» 40 Jahre S-Bahn München




Frankfurt - "Bye, bye S3"
Bild: 420er-Dämmerung auf der S3

In der Nacht vom Samstag, dem 27. zum Sonntag, dem 28. März 2010 erfolgte die Umstellung des Betriebs von der Baureihe 420 auf die Baureihe 423. Dazu hier Fotos vom letzten Einsatztag auf DSO.



ET420 Plus - Spezial
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DSO